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Posts Tagged ‘Maxim Songtext’

Maxim, Haus aus Schrott Songtext

Maxim, Haus aus Schrott Songtext

 

Ich bau mir ein Haus aus Schrott in einem Feld aus weisser Asche,
ein Paradies aus Schutt.
Pflanze Blumen in meinen Garten, Brennessel und Disteln
niemand macht mir das kaputt.
Wenn die Sonne untergeht, am versmokten Horizont
steig ich auf mein Wellblech Dach.
Lasse die Blicke schweifen uebers vergiftete Meer
und sich dahin rostenden Wraks.
Ich puste Seifenblasen in die verschmutzte Luft
und schau Trauemen beim platzen zu
Und wies war bevor Du gingst hab ich laengst vergessen
Alles ist wunderschoen und gut.

Ich hab meine kleine Welt mit huebschen bunten Plastikmuell geschmueckt
Ich trage meine lieblings Lumpen, weine Traenen des Gluecks.

Und das Glas ist so voll und das Glas ist so gruen wies ist.
Aber deine Augen sehn was sie wolln, Du tickst so wie es ist.
Doch dein Herz fuehlt, was es eben fuehlt und nicht das was es soll.
Und das Haus aus Schrott ist eigentlich eine Ruine aus Gold
Ich sitze zwischen ueberteuerten Gemaelden und totdesignten Moebeln
Bin gelangweilt und verwoehnt.
Waechst Unkraut in meinem Garten, Orchideen und Rosen, niemand redet mir das schoen.
Sie bringen riesig grosse Teller mit guenstigen Portionen
aber alles schmeckt nach nichts.
Ich spiegel mich im Silber, und ich seh furchtbar alt aus, keine Falte im Gesicht
Ich krieg kein Auge zu in meinem Himmelbett des Grauens mit Parfume wie es mir stinkt.

Dreh die Zeit zurueck, denn ich werde nie vergessen, wie es war die Zeit, bevor Du gingst.
Und ich stehe am Pool und schau meinen Trauemen beim Erfuellung gehen zu
Und ich lache aus Verzweiflung denn eine Taube scheisst mir auf den Schuh

Und das Glas ist so voll und das Glas ist so gruen wies ist.
Aber deine Augen sehn was sie wolln, Du tickst so wie es ist.
Doch dein Herz fuehlt, was es eben fuehlt und nicht das was es soll.
Und das Haus aus Schrott ist eigentlich eine Liebe aus Gold

Und das Glas ist so voll und das Glas ist so gruen wies ist.
Aber deine Augen sehn was sie wolln, Du tickst so wie es ist.
Doch dein Herz fuehlt, was es eben fuehlt und nicht das was es soll.
Und das Haus aus Schrott ist eigentlich eine Ruine aus Gold.
Eine Ruine aus Gold

 

 

Maxim, Pfennig ohne Glück Songtext

Maxim, Pfennig ohne Glück Songtext

 

Ich ergebe keinen Sinn mehr. Ich bin ein Anker der nicht sinkt.
Ich bin ne Säule die nichts stützt. Bitte komm` zurück.
Ich bin ein Pfennig ohne Glück. Ich bin ein Segel ohne Wind.
Ich ergebe keinen Sinn…

Ich bin ein Buch ohne Worte, `n wasserdichter Schwamm,
`n verkaterter Morgen, mit mir ist nichts anzufang`n.
Ich bin `ne Geige ohne Saiten, `n Körper ohne Klang,
`n Vogel im Käfig, `n Fenster vor `ner Wand.
Ich bin zu nichts zu gebrauchen, `n türloser Flur,
`n Brief ohne Adresse, `ne steh`n gebliebene Uhr.
Ich bin ein Lachen ohne Falten, ein Segel ohne Wind.

Ich ergebe keinen Sinn mehr. Ich bin ein Anker der nicht sinkt.
Ich bin `ne Säule die nichts stützt. Bitte komm` zurück.
Ich bin ein Pfennig ohne Glück. Ich bin ein Segel ohne Wind.
Ich ergebe keinen Sinn…

Ich bin `ne Knarre ohne Abzug, `ne Statue ohne Kopf,
`n Spiegel für `nen Blinden, `ne Bibel ohne Gott.
Ich bin `ne Stadt ohne Lichter, `n trauriger Clown.
Was ich auch tu` nichts bewegt sich, ich bin `ne Hupe im Stau,
`ne nackte Schaufensterpuppe, `ne Droge die nichts bringt,
`ne Gabel in der Suppe, ich gehör` hier nicht hin.
Ich bin ein Weg der einfach aufhört, ein Segel ohne Wind.

Chezkel:
Kaltes Feuer – Sex ohne Liebe – übernächtigt – oberflächliche Spielchen
Hässliche Triebe – lästige Ziele – Arbeiten geh`n wegen Cash für die Niete
Die Wahrheit nicht seh`n, doch gehässig von der Lüge – Schafe zähl`n, immer im Bett, doch nicht müde
Analphabet mit `nem Buch in der Hand – gerader Weg, doch angekettete Füße
Zerknitterte Seele doch Wäsche gebügelt – durchnässte Flügel – dreckige Spiegel
Schlüssel ohne Schloss – König ohne Thron – Kerze ohne Docht – Schreie ohne Ton „—–“
Unter Wasser tief einatmen – satt aber Loch im Magen – den Sinn erkennen und trotzdem sagen:

„Ich ergebe keinen Sinn mehr.“ Ich bin ein Anker der nicht sinkt.
Ich bin ne Säule die nichts stützt. Bitte komm` zurück.
Ich bin ein Pfennig ohne Glück. Ich bin ein Segel ohne Wind.
Ich ergebe keinen Sinn mehr. Ich bin ein Anker der nicht sinkt.
Ich bin ne Säule die nichts stützt. Bitte komm` zurück.

Bitte komm zurück. Ich bin ein Pfennig ohne Glück.
Ich bin ein Schatten ohne Licht. Ich verschwinde ohne dich.
Bitte komm zurück. Ich bin ne Säule die nichts stützt.
Ich bin ein Segel ohne Wind. Ich ergebe keinen Sinn.

Maxim, Rückspiegel Songtext

Maxim, Rückspiegel Songtext

 

Es ist Sommer, zu heiss sich zu erinnern hier unten am Fluss.
Wenn das Wasser die Scherben stumpf geschliffen hat
und nichts mehr schneidet an meiner Brust
Und nur, vergiss die Mueckenstiche, wenn Du an den Sommer denkst.
Rauemst die Falten aus der Stirn, aber Dir wird sofort schlecht
und Du versuchst Dir vorzustellen, was wohl eines Tages aus Dir wird.

Und das Glueck steht vor Dir an der Strasse, es haelt den Daumen raus.
Aber alles geht so schnell, das es Dir erst einmal auffaellt, wenn Du in den Rueckspiegel schaust.
Und dann ist es laengst zu spaet um anzuhalten.
Dann musst Du weiter grade aus.
Bis das Glueck, wieder an Dir vorbei rauscht.
Weil Du staendig in den Rueckspiegel schaust

Wie oft musst Du alles auf den Kopf stelln?
Bis das Du siehst, das der Schluessel, den Du immer so verzweifelt suchst,
die ganze Zeit direkt vor Deiner Nase liegt.

Du krabbelst mit nach oben, auf nem Loeffel durch die Welt
und Du bist immer lauwarm dran
Morgen frueh, wenn diese ganze traurige Komoedie wieder von vorne an

Und das Glueck steht vor Dir an der Strasse, es haelt den Daumen raus.
Aber alles geht so schnell, das es Dir erst einmal auffaellt, wenn Du in den Rueckspiegel schaust.
Und dann ist es laengst zu spaet um anzuhalten.
Dann musst Du weiter grade aus.
Bis das Glueck, wieder an Dir vorbei rauscht.
Weil Du staendig in den Rueckspiegel schaust

Aber vielleicht macht es doch irgendwann klick
und dann ist ploetzlich alles da
und fuer einen kurzen Augenblick siehst Du alles ganz deutlich und klar.

Und das Glueck steht vor Dir an der Strasse, es haelt den Daumen raus.Und Du haeltst an und es steigt ein.
Wenn Du in den Rueckspiegel schaust.

Maxim, 1980-2010 Songtext

Maxim, 1980-2010 Songtext

 

Es sind nicht viele, die sich zusammengefunden haben,
hier, wo wir unsere Generation begraben,
in einer schlichten Kiste, aus einem schwarzen Wagen,
auf den Schultern unserer Kinder vor uns hergetragen.
Unsere Mäntel wehen stumm im Regen,
niemand faltet die Hände, um für uns zu beten,
keine letzten Worte, keine Trauerreden,
keine Nasen triefen, keine Augen tränen.

Keine Lieder, keine Fahnen,
kein Weihrauch und kein Amen,
wir kriegen nicht mal einen Namen
und alles, was auf unserem Grabstein steht,
ist 1980 bis 2010.

Ein Sonnenstrahl fällt auf den Stein daneben,
wo unsere Eltern stehn und ihre Blumen niederlegen.
Dort liegt ein Traum begraben und er wird weiterleben,
während hier Unkraut wächst und Spinnen ihre Netze weben.
Ich schau zu den Krähen, die in den Ästen sitzen
während sie Erde über unsere Überreste kippen.
Keine Taschentücher, keinen letzten Segen
und es ist jetzt schon so, als wären wir immer weggewesen.

Und unsere Grablichter treiben
durch die Rinnsteine hinein
in die offene See
und alles, was auf unserem Grabstein steht,
ist 1980 bis 2010.

Maxim, Meine Soldaten Songtext

Maxim, Meine Soldaten Songtext

 

Ich bau eine Mauer und sprenge die Brücken.
Systematisch jeden Gedanken an dich unterdrücken.
Die Fotos verbrennen und die Lieder zensieren.
Komme was wolle, ich darf die Kontrolle nie wieder verlieren.

Alles was sich bewegt, lass ich streng überwachen.
Verdächtige Elemente sofort unschädlich machen.
Es reicht ein Zeichen der Schwäche, ein Zittern der Finger.
Ich brauch kühles Blut, denn es tut mir nicht gut, mich an dich zu erinnern.
Es tut mir nicht gut, mich an dich zu erinnern.

(Refrain)
Und immer wenn mein Herz nach dir ruft
und das Chaos ausbricht in mir drin,
schicke ich meine Soldaten los,
um den Widerstand niederzuzwingen.
Immer wenn mein Herz nach dir ruft
und es brennt in den Straßen in mir drin,
befehle ich meiner Armee alles zu tun,
um es wieder zum Schweigen zu bringen.
Bis es geknebelt, gebrochen ist und weggesperrt
und mir endlich gehorcht mein armes Herz.

Ein guter Soldat stellt keine Fragen.
Er läuft Runden im Park, bis die Beine versagen.
Die Stirn in den Staub wie ein Ja und ein Amen.
Ein Soldat vergisst alles,
im Falle des Falles auch den eigenen Namen.

Doch ich brauch nur einen Verräter, eine undichte Stelle,
einen winzigen Stein für eine gewaltige Welle,
ein Funken im Zunder und alles steht wieder in Flammen.
Die ganze Fassade klappt wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
Klappt wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
(Refrain)
Immer wenn mein Herz nach dir ruft
und das Chaos ausbricht in mir drin,
schicke ich meine Soldaten los,
um den Widerstand niederzuzwingen.
Immer wenn mein Herz nach dir ruft
und es brennt in den Straßen in mir drin,
befehle ich meiner Armee alles zu tun,
um es wieder zum Schweigen zu bringen.
Und immer wenn mein Herz nach dir ruft
und das Chaos ausbricht in mir drin,
schick ich meine Soldaten los,
um es wieder zum Schweigen zu bringen.
Bis es geknebelt, gebrochen ist und weggesperrt
und mir endlich gehorcht mein armes Herz.

Lyrics A – Z